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Berichte

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Gemeinsam besuchten die Einsatzabteilungen der Feuerwehren aus Nonnenroth und Villingen das Luftrettungszentrum der Johanniter in Gießen. Hier befindet sich seit gut einem halben Jahr die Basis des Intensiv-Transport-Hubschraubers mit dem Funkrufnamen „Christoph Gießen“. Die 22 Einsatzkräfte der beiden Wehren wurden von Rettungsassistent Stefan Block durch die Räumlichkeiten des 3-stöckigen Gebäudes geführt. Hierbei erhielt man Einblicke in den Berufsalltag der Besatzungsmitglieder. Von den Umkleiden, über die Küche, Gesellschaftsräume, Arbeitsräume bis hin zu den Ruheräumen, wurde alles besichtigt. Zu guter Letzt ging es hinauf in den obersten Stock, in dem sich der Hangar und der Landeplatz befinden. Dort angekommen wurde der Hubschrauber genauestens inspiziert. Die Feuerwehrfrauen und -Männer schauten sich das Cockpit des Helikopters an und man durfte im hinteren Bereich, in dem sich der Platz für den Patienten und das medizinische Personal befindet, einmal Probe sitzen. Aufgrund von baulicher Bestimmungen befinden sich Hangar und Landeplatz in 15 Meter Höhe über dem Boden. Dementsprechend war der Ausblick vom Landeplatz über das abendliche Gießen. Stefan Block von der Johanniter Unfallhilfe beantwortete im Anschluss an die Führung sämtliche Fragen, die in der Gruppe aufkamen. So erfuhr man zum Beispiel, dass der Hubschrauber eine SA 365 von Eurocopter ist und die Triebwerke über 1500 PS Leistung haben. Ebenso erfuhr man, das „Christoph Gießen“ auch eine Zulassung für Nachtflüge habe, aber das dafür die Crew von 3 auf 4 Personen aufgestockt wird, da man nachts mit 2 Piloten fliegen muss. In der Tagschicht sind ein Pilot, ein Notarzt und ein HCM (Helikopter Emergency Medical Service Crew Member) an Bord des Hubschraubers. Nach einem Gruppenfoto im Hangar wurde der Heimweg angetreten.

Wir bedanken uns bei der Johanniter Luftrettung, besonders bei Stefan Block für die Führung und die interessanten Einblicke!


 

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